Was ist das Apallische Syndrom?
Das Apallische Syndrom, häufig auch als Wachkoma bezeichnet, ist eine schwere neurologische Beeinträchtigung des Bewusstseins. Betroffene wirken nach außen wach, zeigen jedoch keine gezielten Reaktionen auf ihre Umwelt.
Typisch ist, dass die Augen geöffnet sind und Schlaf-Wach-Rhythmen bestehen. Dennoch fehlt die bewusste Wahrnehmung von Personen, Situationen oder Reizen.
Ursachen für ein Apallisches Syndrom können unter anderem schwere Schädel-Hirn-Verletzungen, ein Sauerstoffmangel des Gehirns, Schlaganfälle oder Hirnblutungen sein.
Wichtig für viele Angehörige ist die Abgrenzung zum Koma:
Während sich Menschen im Koma in einem tiefen Bewusstseinsverlust befinden, zeigt sich das Apallische Syndrom als Zustand zwischen Wachsein und fehlender bewusster Wahrnehmung.
Ob und in welchem Ausmaß sich der Zustand verändert, ist individuell unterschiedlich und lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Gerade deshalb spielt eine kontinuierliche, würdevolle und fachlich spezialisierte Pflege eine zentrale Rolle.
Sprechen Sie mit uns – per E-Mail, telefonisch oder per Rückrufanfrage.